Das Schöne an der deutschen Sprache ist ja ihre unglaubliche Vielschichtigkeit, aber wenn ich eine Stunde damit zugebracht habe, die Worte in einem Satz in eine einigermaßen stimmige Reihenfolge zu bringen, bin ich schon etwas irritiert.
Am besten nehme ich es sportlich – immerhin sind das acht Sätze pro Tag, die man ja auch noch in die richtige Abfolge bringen kann.

•    All das, was ich mein ganzes, verwirrtes Leben gesucht habe, ist in deinem Lächeln zu Hause.

•    In deinem Lächeln ist all das zu Hause, was ich mein ganzes verwirrtes Leben gesucht habe.

•    In deinem Lächeln ist all das zu Hause, was ich während meines verwirrten Lebens gesucht habe.

•    In deinem Lächeln konnte ich das finden, was ich mein ganzes verwirrtes Leben gesucht habe.

•    Du sahst mich an und ich konnte in deinem Lächeln all das finden, was ich mein ganzes verwirrtes Leben gesucht habe.

•    Du lächeltest mich an und ich konnte darin all das finden, was ich mein ganzes verwirrtes Leben gesucht habe.

•    Ich wusste nicht, dass ich auf der Suche war, aber als du gelacht hast, fand ich mein ganzes verwirrtes Leben.
Fuck

•    Was ich mein ganzes verwirrtes Leben gesucht habe, ist in deinem Lächeln zu Hause.

•    Erst als ich dich lächeln sah, wusste ich, dass ich mein ganzes verwirrtes Leben auf der Suche war.

….and so on…obwohl mich der letzte Satz schon einigermaßen zufrieden stellt.

Zumindest kann man jetzt  ahnen, wieso ich mich für verwirrt halte. 😉