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9. Mai 2021 Schreiben lernen

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So öde kann Montana sein

31. Januar 2021 Rezensionen

Man stelle sich einmal vor, ich würde einen Roman schreiben über einen Bauernjungen, der in Ostwestfalen aufwächst, der Vater hat ein paar Holsteinische Kühe. Er selber prügelt sich nicht ungern, wenn er nicht zur Schule geht, leider haben wir in Ostwestfalen nicht diese Schulprobleme, wie es sie an Colleges offenbar in ganz Amerika gibt. Wo man sich andauernd prügelt und sonst Football spielt oder sich einen Blowjob verpasst oder verpassen lässt oder einfach einen erfindet, während man einen schlechten BurgerWeiterlesen

Rezension Ada

20. Dezember 2020 Texte

Ich schätze Christian Berkel als Schauspieler sehr und es beeindruckt mich schon, dass er sich auf das mindestens ebenso harte Geschäft der Romanschriftstellerei einlässt. Er scheint ein Hansdampf in allen Gassen zu sein. Aber manchmal sagt man sich auch: Schuster, bleib bei deinen Leisten. Er schreibt durchaus faszinierend und schöpferisch anspruchsvoll. Ada, die Protagonistin, führt den Leser durch diesen Roman. Sie wächst zunächst in Argentinien bei ihrer Mutter und später mit beiden Elternteilen in Berlin auf. Viele Erinnerungen und ungeklärteWeiterlesen

Lass uns morgen

21. November 2020 Texte

Lass uns morgen telefonieren. Jeden Tag dieses: lass uns morgen telefonieren. Und bis zum Abend warte ich auf deinen Anruf. Dann die Nachricht über Whattsapp: lass uns morgen telefonieren. Ich könnte dich ohrfeigen für deine Feigheit. Lass uns morgen telefonieren – und mich für meine Dummheit. Ich warte. Aber nicht mehr lange.

Rezension des Romans “Sieben Richtige“ von Volker Jarck

31. August 2020 Rezensionen

Beteiligte Personen: Eva Winter, Victor Faber, Marie Faber-Schiemann, Nick Faber. Die Nachbarn: Kathy Ziemer, Roland Ziemer, Greta Ziemer, Linda, Tim, Lucia. Und noch einige weitere Personen. Orte: Bochum oder Köln, Boston oder Rom. Es geht um die Zufälle des Lebens, wenn sie denn Zufälle sind. Zeitraum: 11. Juli 2018 bis 18. November 2044 So überschaubar wie die Personenzahl ist, so beliebig zusammengewürfelt erscheint einem auf den ersten Blick die zumindest nach optischen Gesichtspunkten zeitlich und räumlich klar strukturierte Geschichte. JedenfallsWeiterlesen

Rezension zu „Kalmann“ von Joachim B. Schmidt

31. August 2020 Rezensionen

Ein Schweizer Autor in Norwegen – was schreibt der wohl? Joachim B. Schmidt schreibt über einen Außenseiter, der in ziemlicher Naivität in chaotische Verwicklungen hineingerät. Kalmann, ein geistig etwas zurückgebliebener, aber keineswegs dummer junger Mann, der mehr oder weniger in seiner kleinen Welt zurückgezogen lebt, findet eine Blutlache. Als Norwegens bester Gammelhaiproduzent und ebenso begabter Beobachter spielt er eine bemerkenswerte Rolle in diesem Krimi, der ebensogut eine durchdachte Charakterstudie ist. Der Stil des Buches – da aus der Perspektive KalmannsWeiterlesen

Rezension zu „Helle und der falsche Prophet“ von Judith Arendt

24. August 2020 Rezensionen

Tanja Weber, die studierte Theater-, Film-, und Fernseh- und Kunstwissenschaftlerin aka Judith Arendt hat einen neuen Roman aus der Reihe um die die dänische Polizeikommissarin Helle Jespers vorgelegt. Und auch dieser 3. Fall um die faszinierende Ermittlerin zieht den Leser in ihren Bann. Während ihres Urlaubs erreicht Helle die Nachricht vom Tod einer Freundin ihres Sohnes, die sie persönlich kannte. Sie bricht ihre Reise ab, fliegt zurück nach Skagen und gerät in einen Strudel von Ereignissen, die alle etwas mitWeiterlesen

Rezension zu „Der letzte Satz“ von Robert Seethaler

16. August 2020 Rezensionen

Heiß erwartet – nun endlich in der Post. Seit dem Roman „Der Trafikant“ bin ich ein ausgesprochener Fan von Robert Seethaler. Seine Romane sind ebenso genial komponiert wie die Sinfonien von Gustav Mahler, um den es hier geht. Der Protagonist ist dieses Mal ein berühmter Komponist und Dirigent, der um die ihm verbleibende kurze Zeit weiß und der sich nicht mehr der Liebe seiner vergötterten Frau sicher ist. Sie, die sich mit einem Baumeister eingelassen hat, ist seiner genialen AllürenWeiterlesen

Rezension zu „Nach Mattias“

5. März 2020 Rezensionen

Wie der Titel vermuten lässt, handelt es sich um eine Geschichte des Verlassenwerdens. Diesmal ist es ein abrupter und unwiderruflicher Abgang. Mattias, der eben noch ein neues Fahrrad bestellt hatte, wird auf seinem alten Rad umgebügelt, aber so gründlich, dass das Neue nie zum Einsatz kommen wird. Das wäre schon die Geschichte, also ganz grob zusammengefasst. In Peter Zantings Roman tut sich doch noch einiges mehr. Aber auch nicht so viel. Es hat gereicht, bei entsprechend großer Schrift, leicht erhöhtemWeiterlesen

Friedallee

23. Januar 2020 Texte

Eine Friedallee – wer kennt nicht die netten Friedwälder, in denen Menschen ihre verstorbenen Angehörigen zur letzten Ruhe betten. Sehr gespenstisch das und eigentlich für mich auch nicht zu verstehen. Das ist doch sehr egoistische, wenn man, weil man lieber im Wald spazieren geht als über einen doofen Friedhof, seinen Vater oder seine Mutter in einem eigens dafür hergerichtetenWald begraben lässt. Da sucht man dann seinen Baum, bzw. den, unter dem die Angehörigen begraben liegen und legt Blumen ab. DasWeiterlesen

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