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Rezension Ada

20. Dezember 2020 Texte

Ich schätze Christian Berkel als Schauspieler sehr und es beeindruckt mich schon, dass er sich auf das mindestens ebenso harte Geschäft der Romanschriftstellerei einlässt. Er scheint ein Hansdampf in allen Gassen zu sein. Aber manchmal sagt man sich auch: Schuster, bleib bei deinen Leisten. Er schreibt durchaus faszinierend und schöpferisch anspruchsvoll. Ada, die Protagonistin, führt den Leser durch diesen Roman. Sie wächst zunächst in Argentinien bei ihrer Mutter und später mit beiden Elternteilen in Berlin auf. Viele Erinnerungen und ungeklärteWeiterlesen

Lass uns morgen

21. November 2020 Texte

Lass uns morgen telefonieren. Jeden Tag dieses: lass uns morgen telefonieren. Und bis zum Abend warte ich auf deinen Anruf. Dann die Nachricht über Whattsapp: lass uns morgen telefonieren. Ich könnte dich ohrfeigen für deine Feigheit. Lass uns morgen telefonieren – und mich für meine Dummheit. Ich warte. Aber nicht mehr lange.

Friedallee

23. Januar 2020 Texte

Eine Friedallee – wer kennt nicht die netten Friedwälder, in denen Menschen ihre verstorbenen Angehörigen zur letzten Ruhe betten. Sehr gespenstisch das und eigentlich für mich auch nicht zu verstehen. Das ist doch sehr egoistische, wenn man, weil man lieber im Wald spazieren geht als über einen doofen Friedhof, seinen Vater oder seine Mutter in einem eigens dafür hergerichtetenWald begraben lässt. Da sucht man dann seinen Baum, bzw. den, unter dem die Angehörigen begraben liegen und legt Blumen ab. DasWeiterlesen

alte Kneipe

23. Januar 2020 Texte

Kein Mensch will mehr diese alten Wirtshäuser besuchen. Mit den gelben Butzenscheibe, den Kotzbecken mit breiten Griffen zu beiden Seiten und den gelben vollgepissten Urinalen. Erbost wie sie war, wollte Sie ihn sofort zur Rede stellen und stürmte in das Wirtshaus zum Keiler. Als sie sich in Richtung des Stammtisches wälzte, zeigte Hubert gleich in Richtung der Toiletten. Sie drehte in voller Fahrt in den hinteren Teil des Gasthofes und stoppte kurz vor der braun gestrichenen Tür, auf der einWeiterlesen

Podcast 1 – Tüte Chips

26. August 2019 Texte

Geschützt: Autobiografisches Schreiben

24. November 2018 Schreiben lernen, Texte

Es gibt keinen Textauszug, da dies ein geschützter Beitrag ist.

Dies schreibt Frau X

24. August 2017 Texte

Dies schreibt Frau Bodrožić selbst zu ihrem Seminar: «Sehen heißt ändern» – von den Nornen gestützt Bevor Sprache ein geistiges Kontinuum bildet, geht ihr im Unsichtbaren eine noch uneroberte Stille voraus, ein unbeweisbarer (schlafender) Resonanzraum, der zum einen mit unserer Einbildungskraft verbunden ist und zum anderen das gelebte Leben spiegelt. Die Einbildungskraft ist immer ein bißchen autobiographisch, und das Leben wird früher oder später (meistens in der Rückschau) immer imaginiert. In einem einzigen Satz kann sich manchmal die hochkonzentrierte ErfahrungWeiterlesen

Bücher im Bett

10. April 2017 Texte

Ich teile mein Bett mit Büchern. Dass das ungewöhnlich ist, war mir nicht klar, bis mir dies eine Freundin, mit der ich das Bett nicht teile, mit klaren Worten zu verstehen gab. Ich fand das wiederum unverschämt – es klang mir ein wenig zu sehr nach Besitzanspruch. Mein Bett ist immerhin 1,60 Meter breit und es ist sehr viel Platz – mehr Platz auf jeden Fall als auf dem Nachttischchen, das ja gerade deshalb Tischchen heißt, weil es ein kleinerWeiterlesen

“Writing a book is so easy.”

8. März 2017 Texte

thescalexwrites: Yes. Writing a book is the easiest thing in the whole world. In fact, let me show you just how easy it is! Goal: change all this paper into a book. Eh, not that hard. I mean, you just have to read, right? Maybe scratch a few notes in the margins as reminders. Yeah, writing and editing isn’t time consuming or painstaking at all. In fact, I find it quite relaxing. Good meditation. No stress whatsoever! I mean, it’sWeiterlesen

beugen – Rea – Gedichte, Lyrik, Poesie

27. Februar 2017 Texte

beugen – Rea – Gedichte, Lyrik, Poesie irgendwann beugen wir uns doch zu den scherben den splittern sie fallen von welchem himmel auch immer ein schimmern verschwinden schimmern ein hauch adrenalin ein herzstolpern ein innehalten kurz bevor sie austreiben namen. dinge. orte. verlorene lieben der bittere geschmack des verlusts die geometrie. das alphabet der schuld bedauern über offen gebliebenes beendetes all die…

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