Texte

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21. August 2015 Texte, Zitate

Die Grundfigur der durchgesetzten Moderne ist – zu Ende gedacht – der oder die Alleinstehende (Lerke Gravenhorst). In den Erfordernissen des Arbeitsmarktes wird von den Erfordernissen der Familie, Ehe, Elternschaft, Partnerschaft usw. abgesehen. Wer in diesem Sinne die Mobilität am Arbeitsmarkt ohne Rücksicht auf private Belange einklagt, betreibt – gerade als Apostel des Marktes – die Auflösung der Familie. Dieser Widerspruch zwischen Arbeitsmarkt und Familie (oder Partnerschaft ganz allgemein) konnte so lange verdeckt bleiben, wie Ehe für Frauen gleichbedeutend warmehr …

28. Juli 2015 Texte

My view of reality has nothing to do with reality.

23. Juli 2015 Texte

Gedankenloser Austausch austauschbarer Gedanken

warten

7. Juli 2015 Texte, Zitate

rea-poesie: endlose stundenwarte ich auf dich ich warte auf dichbis der steinaufbricht bis ein vogelaus meiner kehlefliegt bis die stilleblüht Rea Revekka Poulharidou Wundervoll – Danke dir

Trauer, Schnee und Stille

10. Juni 2015 Texte

mindbuilding: Ich war heute Morgen nach langer Zeit mal wieder unten in der Wohnung meines Vaters. Es ist sein Haus, in dem ich jetzt noch lebe – er selber starb vor einem Jahr. Es ist alles noch genau so wie an dem Tag, an dem ihn die Rettungssanitäter ins Krankenhaus gebracht haben. Exakt vor einem Jahr ist er gestorben und ich war zu der Zeit in Tübingen, einer Freundin beim Umzug helfen. Als ich aufstand, hatte ich einen Anruf aufmehr …

10. Juni 2015 Erinnerungen, Texte

Heimat war mir immer etwas Unheimliches, ein Bezirk voll verfahrener Geheimnisse. Ein Ort, der ferner nicht sein könnte und doch anzieht. Ein schwarzes Loch, das Zeit immer langsamer werdend verschlingt bis zum Stillstand.Dieses Unentrinnbare lockt mich, scheint mir Unterschlupf anzubieten. Es ist eine Falle.Ich bin in einer bemerkenswert fremden Familie gelandet.Ich bin niemandes Sohn mehr und doch hoffe ich.

Die Bedenkenlosigkeit ist mir abhanden gekommen

1. Juni 2015 Texte

Die Bedenkenlosigkeit ist mir abhanden gekommen. Ich kann nicht mehr viele Enttäuschungen vertragen ohne in tiefe Verzweiflung zu stürzen. Meine Haut ist immer dünner geworden – alles scheuert sich an mir, reibt mich auf, lässt mich zurück mit einem tumben Gefühl des Verlassenseins in dieser Welt, in der ich nie heimisch war. Dass man sich sogar in der heimischen Fremde vollkommen fehl fühlen kann – eigenartig – Heimatlosigkeit wird wohl nie zu einem gewohnten Zustand.

wohin

1. Juni 2015 Texte

Wohin gehst du wenn du frierst –wenn du nicht einmal weißt, ob dir das Leben kalt erscheintoder der Hunger nach Leben dich frieren lässt?wenn am Puls der Zeit Schnittwunden zu sehen sindDruckwellen fühlbar werdenwohin gehst du?

zwielicht

30. April 2015 Texte

ein op-besteck dein wesen ein skalpell deine zunge feine schnitte deine worte mit denen du selbst meine not sezierst dein lachen eine salbe deine berührung ein pflaster deine nähe ein allheilmittel mit denen du selbst meine not kurierst

weiß man es

30. April 2015 Texte

man weiß es nicht was das leben so hergibt oder verweigert man weiß es nicht wo die liebe anfängt oder aufhört man weiß es nicht

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