Texte

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25. August 2015 Texte

leuchtend-grau: Sommerfrische im Zementgarten. Wir sehen uns in zwei Wochen wieder. Habt alle eine gute Zeit! (Summer retreat in the cement garden.I`ll see you again in two weeks. Have a good time!) Wilhelm Genazino im Gepäck – wie sympathisch…

21. August 2015 Texte, Zitate

Die Grundfigur der durchgesetzten Moderne ist – zu Ende gedacht – der oder die Alleinstehende (Lerke Gravenhorst). In den Erfordernissen des Arbeitsmarktes wird von den Erfordernissen der Familie, Ehe, Elternschaft, Partnerschaft usw. abgesehen. Wer in diesem Sinne die Mobilität am Arbeitsmarkt ohne Rücksicht auf private Belange einklagt, betreibt – gerade als Apostel des Marktes – die Auflösung der Familie. Dieser Widerspruch zwischen Arbeitsmarkt und Familie (oder Partnerschaft ganz allgemein) konnte so lange verdeckt bleiben, wie Ehe für Frauen gleichbedeutend warmehr …

28. Juli 2015 Texte

My view of reality has nothing to do with reality.

23. Juli 2015 Texte

Gedankenloser Austausch austauschbarer Gedanken

warten

7. Juli 2015 Texte, Zitate

rea-poesie: endlose stundenwarte ich auf dich ich warte auf dichbis der steinaufbricht bis ein vogelaus meiner kehlefliegt bis die stilleblüht Rea Revekka Poulharidou Wundervoll – Danke dir

Trauer, Schnee und Stille

10. Juni 2015 Texte

mindbuilding: Ich war heute Morgen nach langer Zeit mal wieder unten in der Wohnung meines Vaters. Es ist sein Haus, in dem ich jetzt noch lebe – er selber starb vor einem Jahr. Es ist alles noch genau so wie an dem Tag, an dem ihn die Rettungssanitäter ins Krankenhaus gebracht haben. Exakt vor einem Jahr ist er gestorben und ich war zu der Zeit in Tübingen, einer Freundin beim Umzug helfen. Als ich aufstand, hatte ich einen Anruf aufmehr …

10. Juni 2015 Erinnerungen, Texte

Heimat war mir immer etwas Unheimliches, ein Bezirk voll verfahrener Geheimnisse. Ein Ort, der ferner nicht sein könnte und doch anzieht. Ein schwarzes Loch, das Zeit immer langsamer werdend verschlingt bis zum Stillstand.Dieses Unentrinnbare lockt mich, scheint mir Unterschlupf anzubieten. Es ist eine Falle.Ich bin in einer bemerkenswert fremden Familie gelandet.Ich bin niemandes Sohn mehr und doch hoffe ich.

Die Bedenkenlosigkeit ist mir abhanden gekommen

1. Juni 2015 Texte

Die Bedenkenlosigkeit ist mir abhanden gekommen. Ich kann nicht mehr viele Enttäuschungen vertragen ohne in tiefe Verzweiflung zu stürzen. Meine Haut ist immer dünner geworden – alles scheuert sich an mir, reibt mich auf, lässt mich zurück mit einem tumben Gefühl des Verlassenseins in dieser Welt, in der ich nie heimisch war. Dass man sich sogar in der heimischen Fremde vollkommen fehl fühlen kann – eigenartig – Heimatlosigkeit wird wohl nie zu einem gewohnten Zustand.

wohin

1. Juni 2015 Texte

Wohin gehst du wenn du frierst –wenn du nicht einmal weißt, ob dir das Leben kalt erscheintoder der Hunger nach Leben dich frieren lässt?wenn am Puls der Zeit Schnittwunden zu sehen sindDruckwellen fühlbar werdenwohin gehst du?

Vor dem Eingang zur Hölle

23. Dezember 2014 Texte

Wenn du vor mir stehst und mich ansiehst, was weißt du von den Schmerzen, die in mir sind, und was weiß ich von deinen. Und wenn ich mich vor dir niederwerfen würde und weinen und erzählen, was wüsstest du von mir mehr als von der Hölle, wenn dir jemand erzählt, sie ist heiß und fürchterlich. Schon darum sollten wir Menschen voreinander so ehrfürchtig, so nachdenklich, so liebend stehn wie vor dem Eingang zur Hölle. Franz Kafka

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