Texte

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7. Juli 2015 Texte, Zitate

rea-poesie: endlose stundenwarte ich auf dich ich warte auf dichbis der steinaufbricht bis ein vogelaus meiner kehlefliegt bis die stilleblüht Rea Revekka Poulharidou Wundervoll – Danke dir

Trauer, Schnee und Stille

10. Juni 2015 Texte

mindbuilding: Ich war heute Morgen nach langer Zeit mal wieder unten in der Wohnung meines Vaters. Es ist sein Haus, in dem ich jetzt noch lebe – er selber starb vor einem Jahr. Es ist alles noch genau so wie an dem Tag, an dem ihn die Rettungssanitäter ins Krankenhaus gebracht haben. Exakt vor einem Jahr ist er gestorben und ich war zu der Zeit in Tübingen, einer Freundin beim Umzug helfen. Als ich aufstand, hatte ich einen Anruf aufWeiterlesen

10. Juni 2015 Erinnerungen, Texte

Heimat war mir immer etwas Unheimliches, ein Bezirk voll verfahrener Geheimnisse. Ein Ort, der ferner nicht sein könnte und doch anzieht. Ein schwarzes Loch, das Zeit immer langsamer werdend verschlingt bis zum Stillstand.Dieses Unentrinnbare lockt mich, scheint mir Unterschlupf anzubieten. Es ist eine Falle.Ich bin in einer bemerkenswert fremden Familie gelandet.Ich bin niemandes Sohn mehr und doch hoffe ich.

Die Bedenkenlosigkeit ist mir abhanden gekommen

1. Juni 2015 Texte

Die Bedenkenlosigkeit ist mir abhanden gekommen. Ich kann nicht mehr viele Enttäuschungen vertragen ohne in tiefe Verzweiflung zu stürzen. Meine Haut ist immer dünner geworden – alles scheuert sich an mir, reibt mich auf, lässt mich zurück mit einem tumben Gefühl des Verlassenseins in dieser Welt, in der ich nie heimisch war. Dass man sich sogar in der heimischen Fremde vollkommen fehl fühlen kann – eigenartig – Heimatlosigkeit wird wohl nie zu einem gewohnten Zustand.

wohin

1. Juni 2015 Texte

Wohin gehst du wenn du frierst –wenn du nicht einmal weißt, ob dir das Leben kalt erscheintoder der Hunger nach Leben dich frieren lässt?wenn am Puls der Zeit Schnittwunden zu sehen sindDruckwellen fühlbar werdenwohin gehst du?

zwielicht

30. April 2015 Texte

ein op-besteck dein wesen ein skalpell deine zunge feine schnitte deine worte mit denen du selbst meine not sezierst dein lachen eine salbe deine berührung ein pflaster deine nähe ein allheilmittel mit denen du selbst meine not kurierst

weiß man es

30. April 2015 Texte

man weiß es nicht was das leben so hergibt oder verweigert man weiß es nicht wo die liebe anfängt oder aufhört man weiß es nicht

Patricia Highsmith (1921-1995)

5. März 2015 Texte

Patricia Highsmith (1921-1995) gedankenkammer: “Die Autorin war selbst so einzelgängerisch und misanthropisch wie einige ihrer Helden. Das Schreiben war für sie weniger Quell der Freude als vielmehr Zwang, und wenn sie nicht schrieb, ging es ihr elend. *Ein echtes Leben findet nur in der Arbeit, also in der Vorstellungskraft statt*, schrieb…

movies I like

9. Februar 2015 Texte

“List 15 movies that you love as fast as you can. Then tag 5 humans. Non-humans are ok too.” Ich wurde getaggt von Zwischenland. Fight Club Die wunderbare Welt der Amelie Clockwork Orange Apokalypse now (extended version) The Big Lebowski Mars Attacks Edward mit den Scherenhänden Magnolia Pulp Fiction American Beauty Brazil The crying Game Die Toten Forrest Gump Koyaanisqatsie Ich tagge: winterreise seep2006 soubresauts frauruth heimatverloren

18. Januar 2015 Texte, Zitate

Diese mich erstaunende Normalisierung verdanke ich vermutlich Frau Schrader, die ich vergessen hätte, wenn ich sie nicht vor einiger Zeit überraschend auf dem Wochenmarkt wiedergesehen hätte. Wir begrüßten uns, und sie begann zu erzählen, dass sie mit ihrer Familie vor einiger Zeit in meine Nähe gezogen sei und dass es ihr hier sehr gut gefalle. Und während sie die Gründe erläuterte, warum sie keine Zeit für Sprachkurse mehr habe, hatte ich zum ersten Mal eine Idee, die mir das überwundeneWeiterlesen

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