Rezension Ada

20. Dezember 2020 Texte

Ich schätze Christian Berkel als Schauspieler sehr und es beeindruckt mich schon, dass er sich auf das mindestens ebenso harte Geschäft der Romanschriftstellerei einlässt. Er scheint ein Hansdampf in allen Gassen zu sein.
Aber manchmal sagt man sich auch: Schuster, bleib bei deinen Leisten.
Er schreibt durchaus faszinierend und schöpferisch anspruchsvoll.
Ada, die Protagonistin, führt den Leser durch diesen Roman. Sie wächst zunächst in Argentinien bei ihrer Mutter und später mit beiden Elternteilen in Berlin auf.
Viele Erinnerungen und ungeklärte Konflikte tauchen auf und Ada muss sich auf vielfältige Art damit auseinandersetzen.
An vielen Stellen hatte ich allerdings bedeutende Probleme, Ada zu verstehen und ihr für mich diskrepant wirkendes Handeln nachzuvollziehen.

Ich habe „Ada“ gerne gelesen, mit einigen Abzügen bezüglich der irritierenden Protagonistin.

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