Schweben

19. März 2013 Uncategorized

Lange Zeit bin ich spät schlafen gegangen – hab mich gedrückt vor dem Zubettgehen, vor dem Schweben zwischen den Welten.
Ich hasste dies: nach einem leichten Gefühl austarierten Gleitens plötzlich in die diesige Zwischenwelt zu kippen – wenn die Konturen der einen Realität schwinden und sich die Wirklichkeit der anderen noch nicht ausgebreitet hat.
Bist du erst gestürzt, dann nimmt das hilflose Erleben der jenseitigen Welt Fahrt auf und du kannst den Träumen auf ihren Pfaden nicht mehr ausweichen.
Aber wie soll man der Fülle der Nacht begegnen, wenn die Seele sich trennt auf eigenen Routen und der Körper keine Wärme neben sich spürt?

Neueste Beiträge

Kategorien

Archiv