Wege

26. Mai 2013 Uncategorized

Ich wäre so gern mit meinem Enkel über die Felder gegangen, hätte ihm gezeigt, wie der Weizen im Wind sich neigt. Zusammen hätten wir den Duft des Sommers wahrgenommen – für Wahr genommen. Wenn es diesen einen kurzen Augenblick der Vertrautheit gegeben hätte, den einen Hauch Gemeinsamkeit – diese Empfindung, dass wir einen gemeinsamen Weg gehen. Dann wäre es für ihn der Beginn einer Reise gewesen und für mich das Ende, einander an den Händen haltend bis unsere Wege sich trennten. Vielleicht hätte ich ihm eine Richtung weisen können – ein bisschen Sicherheit und er mir die Gewissheit, dass es weitergeht, egal wohin ich gehe.

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